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23 Antworten rund um den Esstisch

Hier finden Sie kompakte Antworten auf die Fragen, die vor dem Kauf eines Esstischs am häufigsten aufkommen – sortiert nach Themenbereich. Wählen Sie eine Kategorie, um die Liste einzugrenzen.

Als Faustregel gilt 60 cm Tischbreite pro Person. Sechs Plätze brauchen damit eine Platte von mindestens 180 × 90 cm. Wer nur gelegentlich zu sechst isst, kommt auch mit einem kleineren Tisch mit Auszugsfunktion aus.

Die übliche Höhe liegt zwischen 75 und 77 cm; alle Tische in diesem Vergleich bewegen sich in diesem Bereich. Passend dazu haben Esszimmerstühle meist eine Sitzhöhe von 45 bis 48 cm. Zwischen Sitzfläche und Tischplatte sollten rund 30 cm Beinfreiheit bleiben.

Planen Sie 60 cm Breite und rund 40 cm Tiefe je Gedeck. Damit sich zwei Personen gegenüber nicht in die Quere kommen, sollte die Tischplatte mindestens 80 cm breit sein. 90 cm sind angenehmer, weil in der Mitte noch Platz für Schüsseln und Flaschen bleibt.

Rechnen Sie mit 80 cm zwischen Tischkante und Wand. So weit muss der Stuhl zurück, damit man bequem aufstehen kann. Ist der Weg hinter dem Stuhl zugleich Durchgang, sollten es 100 bis 120 cm sein.

In engen Räumen tragen zwei Bauformen. Ein fester Tisch mit rund 120 cm Länge steht dauerhaft klein; ein Tisch mit Auszugsfunktion beginnt in diesem Vergleich ebenfalls bei 120 cm Grundlänge und wächst erst bei Bedarf. Runde Platten und Säulentische sparen zusätzlich Platz, weil an den Ecken keine Tischbeine im Weg stehen.

Bei Massivholz besteht die Platte durchgehend aus gewachsenem Holz. Bei einem Furnier liegt nur eine dünne Echtholzschicht auf einer Trägerplatte aus Holzwerkstoff. Optisch sind beide kaum zu unterscheiden. Der Unterschied zeigt sich, wenn die Oberfläche beschädigt wird: Massivholz lässt sich abschleifen, ein Furnier nur sehr begrenzt.

Sehen Sie sich die Kante an. Bei Massivholz läuft die Maserung der Platte an der Kante sichtbar weiter; bei Furnier und Dekor endet sie an einer aufgeleimten Kante. Das Gewicht ist dagegen kein verlässliches Zeichen: Es hängt stärker von Plattenstärke und Größe ab als vom Material, und in diesem Vergleich wiegen einzelne Dekortische mehr als mancher Massivholztisch. Im Zweifel hilft das Datenblatt – „Holzoptik“ und „Holznachbildung“ bedeuten immer Dekor.

Der Kern ist eine Spanplatte oder eine MDF-Platte, darauf liegt eine bedruckte Folie oder eine Melaminharzbeschichtung in Holzoptik. Das ist eine eigene Bauweise und kein minderwertiges Holz: leicht, formstabil und günstig. Sie sollten nur wissen, was Sie kaufen – nachschleifen lässt sich eine Dekorplatte nicht.

Akazienholz und Sheeshamholz zählen zu den härtesten gängigen Möbelhölzern und nehmen Kratzer besonders wenig an, fallen in der Maserung aber unruhiger aus. Eiche ist etwas weicher, aber ebenfalls robust und gleichmäßiger gemasert – deshalb die häufigste Wahl. Weichere Hölzer wie Kiefer sind günstiger und zeigen Gebrauchsspuren früher. Unempfindlicher gegen Kratzer als jedes Holz sind Keramik- und Glasplatten.

Holz arbeitet: Es nimmt Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und gibt sie wieder ab, dabei quillt und schwindet die Platte. Fällt die Luftfeuchtigkeit im Winter deutlich unter 40 %, können feine Risse entstehen. Das ist eine Eigenschaft des Materials und kein Mangel. Eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 % hält die Bewegung klein.

Runde Platten sind gesellig und haben keine Ecken, an denen man sich stößt. Bei gleichem Maß bieten sie aber weniger nutzbare Fläche als ein Rechteck; ein runder Tisch mit Ø 120 cm setzt vier Personen. Eckige Tische lassen sich an eine Wand oder in eine Nische stellen, runde brauchen freien Stand.

Ein Säulentisch steht auf einem Mittelfuß und lässt an allen Seiten Platz für die Knie. Ein Kufengestell – zwei geschlossene Wangen statt vier einzelner Beine – ist an den Längsseiten frei, an den Stirnseiten dagegen enger. Das klassische Vierfußgestell steht sehr stabil, dafür sitzt es sich an den Ecken beengt.

Die Baumkante ist die belassene, unregelmäßige Naturkante der Bohle: Die Platte behält den Verlauf des Stammes. Jeder Baumkantentisch sieht dadurch anders aus. Rechnen Sie mit Astlöchern und Farbunterschieden in der Maserung – beides gehört zum Material und ist kein Mangel.

Beim Synchronauszug laufen beide Tischhälften gleichzeitig auseinander, wenn Sie an einer Seite ziehen. Der Tisch bleibt dadurch mittig im Raum stehen und muss nicht verschoben werden. Ohne Synchronauszug bewegt sich nur eine Hälfte; das genügt, wenn der Tisch frei steht. Keines der Ausziehmodelle in unserem Vergleich nennt diese Angabe im Datenblatt – wer sie braucht, fragt direkt beim Hersteller nach.

Eine Einlegeplatte fährt im Tisch mit und wird beim Ausziehen aufgeklappt oder eingelegt – sie ist immer zur Hand. Eine Ansteckplatte wird stirnseitig angesetzt und muss separat gelagert werden; im Keller ist sie schnell vergessen. Welche Bauart ein Tisch nutzt, steht im Datenblatt und lohnt einen Blick vor dem Kauf.

Der Mechanik schadet das nicht, sie ist für den ausgezogenen Zustand gebaut. Einen anderen Grund zum gelegentlichen Wechseln gibt es trotzdem: Die eingelegte Platte liegt im Dunkeln, die Außenflächen bekommen Licht. Bleibt der Tisch über Jahre ausgezogen, kann sich der Farbton der Platten unterschiedlich entwickeln.

Wischen Sie im Alltag mit einem leicht feuchten Tuch nach und lassen Sie kein Wasser stehen. Ein- bis zweimal im Jahr wird die Platte mit Möbelöl aufgefrischt: dünn auftragen, einziehen lassen, den Überschuss abnehmen. Kratzer lassen sich vor dem Ölen mit feinem Schleifpapier ausgleichen – das ist der Vorteil einer geölten gegenüber einer lackierten Oberfläche.

Bei geöltem Holz hilft meist leichtes Anschleifen der Stelle in Faserrichtung und anschließendes Nachölen. Auf lackierten und beschichteten Oberflächen sitzt der Rand selten im Material; hier genügt oft ein mildes Reinigungsmittel. Frische Feuchtigkeit sollten Sie in jedem Fall sofort abwischen, weil geölte Platten sie schnell aufnehmen.

Beide Oberflächen sind geschlossen, deshalb genügt im Alltag ein leicht feuchtes Tuch, bei hartnäckigen Stellen ein mildes Reinigungsmittel. Öl und Politur gehören nicht darauf: Sie ziehen nicht ein und hinterlassen einen Film. Der Unterschied zur geölten Platte zeigt sich erst beim Schaden – ein Kratzer im Lack lässt sich nur ganzflächig und meist in der Werkstatt beheben, eine beschädigte Dekorschicht gar nicht. Untersetzer und ein Tischläufer sind bei diesen Platten deshalb wichtiger als jedes Pflegemittel.

Diese beiden Oberflächen verlangen im Alltag am wenigsten: ein feuchtes Tuch, bei Glas gegen Schlieren gelegentlich ein Glasreiniger. Feuchtigkeit nehmen sie nicht auf, sie quellen nicht und verfärben sich nicht. Empfindlich sind sie an der Kante – ein harter Schlag, etwa von einem Stuhl oder einem Topf, ist bei Sicherheitsglas (ESG) und bei Keramik der Schaden, der sich nicht ausbessern lässt. Bei Glasplatten kommt hinzu, dass man von unten alles sieht, was auf dem Gestell liegt.

Das Gewicht hängt an Plattenstärke und Größe. Die Massivholztische in diesem Vergleich reichen von 24 kg für einen kompakten Tisch bis 70 kg für einen großen ausziehbaren Tisch. Ab etwa 40 kg sollten Sie für Transport und Aufbau eine zweite Person einplanen.

Das hängt vom Versandweg ab. Kleinere, leichte Tische kommen meist per Paketdienst und enden an der Haustür. Schwere Modelle werden in unserem Vergleich dagegen teils per Spedition mit Zwei-Mann-Übergabe geliefert – in den dokumentierten Fällen sogar bis in die Wohnung beziehungsweise bis in den ersten Stock, ohne erkennbaren Aufpreis. Ob das für ein bestimmtes Modell gilt, steht im Angebot; prüfen Sie es vor der Bestellung, wenn Sie ohne Aufzug wohnen. Große Tische kommen außerdem häufig in mehreren Paketen an, die nicht zeitgleich zugestellt werden.

Bei einem teilmontierten Tisch, bei dem nur die Beine angeschraubt werden, sind es laut Rezensionen oft weniger als 15 Minuten. Ein zerlegt geliefertes Modell mit Gestell und Auszugsmechanik braucht eher ein bis zwei Stunden. Legen Sie den Tisch zum Aufbau auf die Verpackung, damit die Platte keine Kratzer bekommt, und planen Sie bei schweren Platten eine zweite Person ein.